Briefmarken Individuell - IG ISRAEL

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Deutsche jüdische Soldaten in der Wehrmacht
Vor 75 Jahren endeten am 8. Mai 1945 die Kampfhandlungen in Europa.
Nach Forschungen des US-Historikers Bryan Mark Rigg waren mindestens 150.000 Soldaten der Wehrmacht  jüdischer Abstammung. Diese kämpften ebenso wie im I. Weltkrieg für ihr deutsches Vaterland.
Die bekanntesten Wehrmachtsangehörigen waren der Oberleutnant Helmut Schmidt, der spätere Bundeskanzler sowie der Offiziersanwärter Fähnrich Egon Bahr, der später Bundesminister wurde.
Zum Gedenken an die in beiden Weltkriegen gefallenen jüdischen Soldaten wurde eine Briefmarken Individuell herausgegeben.
Die Gedenkbriefmarke zeigt das auf dem jüdischen Friedhof in Köln-Bocklemünd im Jahr 1934  eingeweihte Ehrenmal des „Reichsbund jüdischer Frontsoldaten“ für die im I. Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten.
Mai 2020





80. Jahrestag der Reichspogromnacht
In der Nacht vom 9. auf den 10. November - in der sogenannten Reichspogrommnacht - brannten in Deutschland zahlreiche Synagogen.
Bereits im Jahr 1988 hat  die Israelische Post eine Briefmarken zum „50.Jahrestag der Reichskristallnacht“ herausgegeben. Auf dieser  Briefmarke ist die Heilbronner Synagoge mit einer stilisierten Flamme abgebildet.
Die Individuelle Gedenkbriefmarke zum 80. Jahrestag der Reichspogrommnacht zeigt die Heilbronner Synagoge nach einem Foto von Fritz Walderich aus Schwaigern-Stetten.
November 2018






 
100. Geburtstag von Yehudi Menuhin
Am 22. April 2016 wäre er 100 Jahre alt geworden: Yehudi Menuhin, der größte und weltberühmte Geiger des 20. Jahrhunderts – auch „Der Jahrhundertgeiger“ genannt. Yehudi Menuhin wurde am 22. April 1916 in New York City geboren.
Er war Geiger, Bratschist und Dirigent. Er gehörte zu den größten Violinvirtuosen des 20. Jahrhunderts, was ihm den Titel „Der Jahrhundert-Geiger“ einbrachte.
Als Zwölfjähriger erreichte er seinen Durchbruch am Abend des 12. April 1929 mit dem „Konzert der drei B“ (Johann Sebastian Bachs Violinkonzert E-Dur, Brahms' Violinkonzert und Beethovens Violinkonzert) und den Berliner Philharmonikern unter Bruno Walter in der Berliner Philharmonie.
Während der nationalsozialistischen Herrschaft hatte Menuhin als Jude in Deutschland Auftrittsverbot. Dies hielt ihn aber nicht davon ab, nach dem Krieg zur Versöhnung zwischen Deutschen und Juden aufzurufen. So gab er sogenannte Versöhnungskonzerte und spendete seine Gage zugunsten deutscher Flüchtlingskinder.
Um einer breiten Schicht, insbesondere Behinderten, Alten und Sozialschwachen Zugang zu Musik zu verschaffen, gründete er mehrere Schulen und Musikstiftungen und förderte den Nachwuchs.   
Yehudi Menuhin, der nicht nur die us-amerikanische und schweizerische Staatsbürgerschaft, sondern auch die britische hatte, wurde in Großbritannien im Jahr 1993 in den Adelsstand erhoben und durfte sich fortan Baron Menuhin of Stoke d’Abernon nennen.
Zahlreiche Ehrungen und Preise wurden ihm zuteil - u. a. der „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“. Im Jahr 1997 wurde ihm das Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
In der Stadt, in der sein Durchbruch zum Musikgenie gelang, ging sein Leben zu Ende. Yehudi Menuhin starb im Alter von 82 Jahren am 12. März 1999 in einem Krankenhaus in Berlin.
Der Kreis hatte sich geschlossen.
April 2016



15 Jahre INTERESSENGEMEINSCHAFT ISRAEL
Am 20. Februar 1999 trafen sich dreizehn ehemalige Mitglieder, die sich mit der Auflösung der ArGe Israel nicht abfinden konnten, um eine neue Vereinigung zu gründen.
Initiator war Hans-Peter Förster aus Stuttgart, der bis zu seinem Tod im Dezember 2018 Vorsitzender der IG ISRAEL war. Extra aus dem Elsaß angereist kam Edmé Klett. Edemé Klett war noch bis Juli 2019 Mitglied im Vorstand.
Nach ausführlicher Beratung beschlossen die dreizehn Sammlerfreunde die Gründung der INTERESSENGEMEINSCHAFT ISRAEL.
Februar 2015

 
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